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BHB definiert Standard

Was ist überhaupt ein Baumarkt? Über diese recht einfache Frage scheiden sich immer noch die Geister – und die Bilanzen.

Denn je nach Sortimentszusammenstellung und Flächenberechnung gibt es dazu in der Heimwerkermarktbranche zum Teil sehr unterschiedliche Auffassungen und Aussagen. Der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. – BHB - hat deshalb schon vor vielen Jahren Stellung bezogen. In Abstimmung mit den Handelsunternehmen einigte man sich darauf, die Bezeichnung „Bau- und Heimwerkermarkt“ nur dann zuzulassen, wenn mindestens 1.000 qm überdachter und beheizbarer Verkaufsfläche mit getrennter Abrechnung zur Verfügung stehen.

Außerdem muss das Handelshaus folgende Sortimente führen: Baustoffe, Holz- und Eisenwaren sowie mindestens 50 Prozent der Warengruppen, die im BHB-Warengruppenschlüssel aufgeführt werden. Dabei dürfen die erst genannten drei Warengruppen in diesen 50 Prozent enthalten sein.

Gewichtete Verkaufsfläche

Auch bei der Definition, was überhaupt zur Verkaufsfläche eines Baumarktes gerechnet werden kann, gibt es nun eine Empfehlung vom BHB. Danach dürfen alle Flächen in die Statistiken einbezogen werden, „die den Kunden zugänglich sind.“ Das Herausrechnen von Info-Centern und Holzzuschnittzonen ist aber nicht notwendig. In diesen Servicezonen werden schließlich Kundenumsätze getätigt.
Wareneingangszonen und Sozialräume für Mitarbeiter oder Büroräume sind aber nicht in die Bewertung einzubeziehen.

In die Gesamtberechnungen können die Verkaufsflächen einer geschlossenen Halle (warm oder kalt) zu jeweils 100 Prozent berücksichtigt werden, überdachte Freiflächen (kalt) nur mit 50 Prozent. Ein Baustoff Drive-in fließt in die Berechnung der Gesamtverkaufsfläche eines Marktes ebenfalls zu 50 Prozent ein.

Durch den einheitlichen Standard der gewichteten Verkaufsfläche ergibt sich eine bessere Vergleichbarkeit der Handelshäuser untereinander.

Um das für die Berichterstattung wichtige Differenzierungsmerkmal der Verkaufsgröße klar herauszustellen, unterscheidet der BHB begrifflich zwischen

  • Bau- und Heimwerkermärkten
    als den großflächigen DIY-Fachmärkten mit einer überdachten Verkaufsfläche von mindestens 1.000 qm und den

  • Baumarktshops,
    die als DIY-Fachmarkt weniger als 1.000 qm Verkaufsfläche haben.


  • » Pressemitteilugen
     [19.05.2010]
    Alles im grünen Bereich
    Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 3,76 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten 2010 konnten die Bau- und Heimwerkermärkte ihr Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent steigern.


     [08.04.2010]
    Heimwerker auf dem Vormarsch
    Das Angebot der österreichischen Baumärkte hat sich als krisenfestes Sortiment erwiesen.


     [02.03.2010]
    Umsatzerfolg trotz Wirtschaftskrise
    Die Baumärkte profitieren von einer Zeit für Verschönerungen.


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