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Garten
Profitiert der Gartenmarkt vom Outdoor-Homing?
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Der Gartenmarkt wächst, Gardening liegt im Trend. Nach einigen schwächeren Jahren gewinnt der Gartenmarkt nun an Dynamik und wird im Zeitraum von 2009 bis 2013 um weitere 4,0 Prozent an Marktvolumen zunehmen, so ein Ergebnis der neuen Studie „Garten“ aus der Publikationsreihe market excellence der BBE RETAIL EXPERTS aus Köln.
Die positive Entwicklung im Hinblick auf den Indoor-Bereich des Gartenmarktes lässt sich u.a. auf die Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Wohnfläche (je Wohnung und Einwohner) sowie dem Outdoor-Bereich auf die Bestandsentwicklung an Gärten, Terrassen/Balkonen und Wintergärten in Deutschland zurückführen.
Wichtiger Markttreiber ist zudem der Gartenbesitzer selbst – tendenziell älter, häufig Hausbesitzer und mit einem überdurchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen gesegnet, also eine durchaus interessante Zielgruppe. Allein die als einkommensstark
geltende Gruppe der 50- bis 69 Jährigen stellen rund 17 Prozent der Gartenbesitzer.
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Aufgrund neuer Erkenntnisse und Daten haben die BBE RETAIL EXPERTS die untersuchten Produktgruppen an die Marktpraxis angeglichen und so gegenüber Vorgängerstudien eine neue Markt- bzw. Produktgruppenabgrenzung eingeführt. Die Zahl der Produktgruppen wurde um 15 weitere Gruppen aus sämtlichen Segmenten erweitert und bezieht sich nun auf mehr als 40 Produktgruppen.
Dabei weist das Segment Grillen mit einem Plus von mehr als 14 Prozent ein besonders hohes Wachstum aus; Garten, Balkon und Terrasse werden zunehmend als verlängertes Wohnzimmer genutzt. Dieses lassen auch Gartenmöbeltrends sowie
Geräte und Zubehör zum „Outdoor Cooking“ erkennen.
Für den Besitzer hat der Garten vielfach einen besonderen Stellenwert: er nimmt eine wichtige Funktion als Ort der Ruhe, Entspannung sowie zum Genießen ein und wird sogar für manch einen zum zweiten Wohnzimmer. Entsprechend ausgeprägt ist die Ausgabebereitschaft. So ändert sich nach Befragungsergebnissen der GfK Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, auch das Kaufverhalten von Gartenbesitzern: Es wird wieder vermehrt Wert auf Qualität gelegt. Das spiegeln allerdings
die Vertriebswegeverschiebungen noch nicht unbedingt wider.
Die bedeutendsten Vertriebswege im Gartenmarkt waren 2007 nämlich nach wie vor die Bau- und Heimwerkermärkte mit ihren Gartenabteilungen, gefolgt von Gärtnereien und Blumenfachhändlern sowie Gartencentern. Die erfolgreichste Betriebsform stellen dabei unverändert die Gartencenter dar. Die Zahl der Standorte deutscher Gartencenterbetreiber im In- und Ausland von 2003 bis 2007 von 3.737 auf 3.934 zu. In dem selben Zeitraum expandierten die Gartencenterstandorte der jeweils 15 größten deutschen Baumarktunternehmen von 1.422 auf 1.643.
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Somit greifen auch im bisher konjunkturstabilen Gartenmarkt Verdrängungswettbewerb und Niedrigpreisstrategien. Nach BBE-Schätzungen werden insbesondere die Gartencenter ihre Marktanteile weiter ausbauen können. Dieses wird primär zu Lasten von Blumen-Fachhandel/Endverbrauchsgärtnereien sowie Motoristen/Hausrat- und Eisenwaren-Fachhandel gehen.
Der Gartenmarkt birgt also Chancen in sich, die es zu nutzen gilt; Gardening steht derzeit hoch im Kurs. Diese Chancen setzen bei der Zielgruppe an. Zunehmende Erlebnisorientierung, Convenience und Homing sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich in den Sortimenten und der Präsentation durchaus widerspiegeln sollten. Home Gardening, Urban Gardening, Green Design und Greenwork sind weitere Ansatzpunkte, die eine grundsätzlich positive Grundstimmung in der Bevölkerung zeigen.
Die detaillierte Darstellung der Marktvolumina nach den einzelnen Produktgruppen, ihre Trends und Vertriebsstrukturen im aktuellen market excellence „Garten“ liefern eine differenzierte Positionsbestimmung des deutschen Gartenmarktes und sind die
Voraussetzung für unternehmenseigene Potenzial- und Konkurrenzanalysen. Die vorliegenden Daten bieten Herstellern und Handel
Ansatzpunkte zur Entwicklung neuer Bedarfs- und Sortimentszusammenhänge und die Möglichkeit, Produkte, Marketing und Vertrieb
noch genauer auf ihre Zielgruppen auszurichten.
Entwicklung der Vertriebswege im Gartenmarkt gesamt
–Gewinner und Verlierer 2007/2003, Veränderung in Prozentpunkten
Quelle: BBERETAIL EXPERTS
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Die Studie "market excellence Garten, Jahrgang 2008/2009" umfasst 84 Übersichten auf 135 Seiten.
Sie können diese Studie zum Preis von € 2.450,- zzgl. MwSt. direkt online bei uns bestellen. BHB-Mitglieder erhalten einen Sondernachlass in Höhe von € 500,- und zahlen € 1.950,- zzgl. MwSt.
Zuzüglich € 5,- für Porto und Verpackung pro Lieferung plus MwSt. (Ausland € 15,-). Die Rechnung ist innerhalb von 20 Tagen ohne Abzüge fällig.
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 | | » Pressemitteilugen | | | [19.05.2010] Alles im grünen Bereich Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 3,76 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten 2010 konnten die Bau- und Heimwerkermärkte ihr Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent steigern.

| | | [08.04.2010] Heimwerker auf dem Vormarsch Das Angebot der österreichischen Baumärkte hat sich als krisenfestes Sortiment erwiesen.

| | | [02.03.2010] Umsatzerfolg trotz Wirtschaftskrise Die Baumärkte profitieren von einer Zeit für Verschönerungen.

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