Im Rahmen des Fediyma-Forums 2005 fand am 22. September das letzte Meeting der European DIY Retail Association (EDRA) statt.
Während des zweitägigen Fediyma-Forums wurde eine Vielzahl aktueller und brisanter Fragen diskutiert, in deren Mittelpunkt der europäische Baumarktkunde stand: Wo kauft er ein, wie wichtig ist für seine Kaufentscheidung der günstigste Preis und welchen Service erwartet er von den DIY-Partnern. Gleichzeitig stellte die Fediyma die Ergebnisse ihrer neuen Verbraucherstudie vor, in der Daten und Fakten aus den großen Ländern Europas einander gegenüber gestellt werden. Für die Mitglieder der EDRA bot das Fediyma-Forum eine ideale Informations-Plattform für Gespräche und einen regen Meinungsaustausch.
Auch EDRA-Präsident Manfred Maus referierte über zukunftsweisende Strategien des Handels und die Bedürfnisse und Anforderungen des Baumarktkunden von morgen. Er hat seine Ansichten über das künftige Verhältnis von Handel und Verbraucher in insgesamt zehn Thesen formuliert. Wollen Unternehmen auch weiterhin erfolgreich agieren, muss sich in ihrem Auftritt gegenüber dem Kunden einiges ändern, so seine Forderung. Den Kunden selbst sieht er als den klaren Gewinner an, denn er profitiere von günstigen Preisen und der hohen Qualität der Produkte.
Von einer starken und geschlossen auftretenden Interessenorganisation profitieren seit mehreren Jahren die EDRA-Mitgliedsunternehmen, die sich auf ihrem anschließenden Meeting über die Ergebnisse ihrer Lobby-Arbeit in Brüssel berieten.
Weitere Punkte auf der Tagesordnung betrafen die Themen Loss Prevention und Market Research.
Die EDRA ist der Verband für den europäischen DIY-Handel, der gemeinsam vieles bewegen kann. So freuten sich Präsidium und Geschäftsführung über weitere Neuzugänge aus Großbritannien und Italien. Mittlerweile gehören der EDRA Mitglieder aus 12 europäischen Ländern an.