Das Ergebnis der Aktion übertraf sämtliche Erwartungen. 10.000 Bäume wollte der BHB für ein Aufforstungsprojekt im Alpenvorland rund um Rosenheim zusammentragen. Zahlreiche Baumspenden von Unternehmen und Privatpersonen haben es möglich gemacht, dass der BHB aktuell die stolze Summe von 12.770 Bäumen verkünden kann.
Beim BHB-Baumarktkongress vor einem Jahr wurde die Idee geboren. Ein Jahr später sind die ersten Bäume in der Nähe der bayerischen Gemeinde Samerberg bereits eingepflanzt. Bei den großzügigsten Spendern haben sich der BHB und Alain Paul, der maßgeblich an der Durchführung der Aktion beteiligt ist, während des Kongresses noch einmal persönlich bedankt.
Alpina setzte mit 2.222 Bäumen ein signifikantes Zeichen und bewies das nachhaltige Engagement des Unternehmens im Bereich Umwelt. Auch die beiden Handelsunternehmen toom BauMarkt und OBI haben sich schnell von dem Schutzprojekt Bergwald überzeugen lassen und waren mit einer Großspende von 2.000 bzw. von 1.000 Bäumen dabei.
Auch während der beiden Kongresstage sind viele weitere Bäume gespendet worden, so dass die erhoffte Marke von 10.000 Pflanzen sogar deutlich übertroffen wurde. Der aktuelle Stand notiert bei 12.770 Bäumen. „Damit ist die Aktion aber noch lange nicht beendet“, verspricht BHB-Geschäftsführer Frank Michel. „Wir werden auch in Zukunft unser Aufforstungsprojekt nicht aus den Augen verlieren. Es wird sicherlich noch viele Gelegenheiten geben, sich für den Bergwald zu engagieren. Außerdem wollen wir die vielen Spender informiert halten und ausführlich berichten, wenn alle Bäume gepflanzt sind.“
Erste Erfahrungsberichte konnten BHB-Präsident Georg Rothacher und BHB-Geschäftsführer Frank Michel geben, die Anfang November selbst zum Spaten griffen und auf schwierigem Gelände tolle Arbeit leisteten. Das einmütige Fazit lautete: In Deutschland muss viel getan werden, um die sichtbaren Spuren zu beseitigen, die Stürme und auch der Klimawandel an den Wäldern hinterlassen haben.